In Königsberg 1924 geboren. Mit zehn den ersten Mal- und Zeichenunterricht. Der Kunstmaler Heinz Powilleit erhielt
von meinem Vater, dem Studienrat Dr. Gloger, zwei Mark pro Doppelstunde. Er malte Kurenkähne. Bei ihm lernete ich
das Wasser malen. Der zweite Zeichenlehrer heiß Budzinski. In der Schule nannten wir ihn Buddha. Er brachte mir
das Birkenmalen bei (dahinter muß immer ein Lila stehen). Kriegsabitur 1942. Vor dem Fronteinsatz in die Klasse
von Alfred Partikel in Königsberg hineingeguckt. Als Verwundeter Dramen geschrieben (nie aufgeführt) und gemalt.
Kleine Ausstellung in Aschaffenburg. Nach dem Krieg Kunstgeschichts- und Romanistik- Studium in Frankfurt am
Staedel bei Prof. Dellavilla. Nach einem Jahr Wanderung zu Emil Nolde in Seebüll. Dreiviertel Jahr, und danach
Tramptour durch Italien (Etruskergräber in Tarquinia) und anschließend zu Picasso nach Vallauris (der gerade
töpferte). Dann von der Polizei ohne Paß aufgegriffen. Gefängnisgeschichten und 1949 Ausstellung meiner Arbeiten
bei Hanna Bekker vom Rath (Freundin von Jawlenskis und Schmidt-Rottluff). Besuch bei Ernst Wilhelm Nay. Dann
1951 erste Reise in die DDR, „Philomela“ geschrieben, gemalt, ausgestellt, weitere Bücher geschrieben, gemalt
ausgestellt in Meinigen, Berlin , Budapest (PEN – Club), Gransee, Wittstock und in vielen (Kulturbund) Galerien.
Sogar mit eigenen Holzschnitten ein Buch illustriert.
Gotthold Gloger(1985)
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